Klimablog

Tag: CO2

Weitere Informationen zu umweltfreundlichen Veranstaltungen

Zugegeben, das Thema ist komplex, da viele Einzelaspekte betrachtet werden können. Und was ist letztlich wirklich relevant? Man ahnt es schon, eine überragende Bedeutung für die CO2-Emissionen einer Veranstaltung spielt die An- und Abreise der Teilnehmer, wenn diese nicht aus der unmittelbaren Nähe kommen sondern eine größere Entfernung zurückzulegen haben. Erst dann kommen die weiteren Aspekte wie Energieverbrauch, Catering und umweltfreundliche Materialien.

Bevor es heißt: „Das ist mir alles zu kompliziert“, sollte man sich erst einmal mit dem Thema Mobilität beschäftigen. Eine Hilfe dabei ist ein umfassender Leitfaden zu Geschäftsreisen des VCD e.V. .

Sind die wichtigsten Maßnahmen umgesetzt, kann man die weiteren Bereiche berücksichtigen. Umfassende Hilfe gibt es in diesem Blog.

Eine weitere Ergänzung liefern das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt. Die beiden Institutionen haben einen Leitfaden für die umweltgerechte Organisation von Veranstaltungen mit einem ausführlichen Checklisten-Teil herausgegeben.

Solchermaßen gut ausgestattet kann bei der nächsten Veranstaltung eigentlich nichts mehr schief gehen.

Gespeichert unter: Veranstaltungen |

Veranstaltungen können sich sehr unterscheiden

Natürlich gibt es klimaneutrale Veranstaltungen. Die Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland wurde bereits als klimaneutral deklariert. Aus den vorangegangenen Bereichen des Klimablogs konnten wir aber sehen, dass Klimaneutralität allein keine Lösung ist.

Zuerst muss also erst einmal die CO2-Emission einer Veranstaltung berechnet werden. Dazu betrachten wir zwei recht gegensätzliche Veranstaltungen. Zuerst soll ein Projekt-Treffen betrachtet werden, wie es die Veolia Stiftung veranstaltet. Ein solches regionales Treffen mit etwa 80 Gästen verursacht etwa vier Tonnen CO2-Emissionen. Entscheidend ist, dass die Gäste keine zu große Anreise haben (im Schnitt 200 Kilometer) und dass sie zu über der Hälfte mit der Bahn bzw. dem ÖPNV anreisen. Die CO2-Menge ist immerhin schon doppelt so hoch wie die Jahresemission für Wärme oder Mobilität der Stiftung.

Eine solches Projekttreffen kann aber auch anders aussehen: Eine zentrale Veranstaltung mit 160 Gästen in Berlin, zu der alle Projektbeteiligten eingeladen werden. Diese reisen auch zur Hälfte mit dem Flugzeug an, da sie aus ganz Deutschland kommen. Diese Veranstaltung verursacht CO2-Emissionen in Höhe von etwa 170 Tonnen, also etwa 40-mal so viel wie eine der beiden Regionalveranstaltungen.

Die Beispiele sollen zeigen, dass die Konzeption einer Veranstaltung einen erheblichen Einfluss auf die CO2-Emissionen hat. Tückisch dabei ist, dass die Verantwortlichkeiten unklar sind. Sind die Emissionen dem Veranstalter anzurechnen oder den Teilnehmern? Etwas einfach würde man es sich machen, wenn man nun jede Veranstaltung durch die Unterstützung klimafreundlicher Projekte kompensiert. Wie die Veolia Stiftung zeigt, lässt sich allein mit der Konzeption der Veranstaltung eine erhebliche Menge an CO2 vermeiden.

Gespeichert unter: Veranstaltungen |

Mobilität – die versteckten Emissionen?

Bei Wärme und Strom ist es uns bewusst, dass wir Energie verbrauchen und damit CO2-Emissionen verbunden sind. Auch beim Auto fahren ist das jedem klar, weil spätestens an der Tankstelle sieht man, was alles im Motor verbrannt ist, wenn man 50 oder mehr Liter Benzin oder Diesel nachtanken kann.

Aber auch Busse, Bahnen, Züge und Flugzeuge verbrauchen Energie und stoßen CO2 aus. Aber tun sie das nicht sowieso? Wenn eine Person mitfährt oder auch nicht mitfährt, der Bus ist doch ohnehin unterwegs. Aber wer ist dann verantwortlich für die in der Summe doch gewaltigen CO2-Emissionen von Bus, Bahn oder gar Flugzeugen? Den Fahrern oder den Piloten können wir sie auch nicht in Gänze anrechnen. Also hat man sich geeinigt, alle Emissionen unter den Fahr- oder Fluggästen aufzuteilen. So kann man auch die versteckten CO2-Emissionen berechnen, die zum Beispiel bei der Bahn im Kraftwerk entstehen, das den Strom für die Oberleitung erzeugt.

Wie sieht die Bilanz der Veolia Stiftung aus? Auto wird gar nicht gefahren, dafür der ÖPNV und einige wenige Male die Bahn genutzt. Zu Buche schlagen vor allem drei Flüge nach Paris, die sich neben der Reisetätigkeit anderer Branchen aber auch noch bescheiden ausnehmen. Insgesamt landet man bei einer CO2-Emission von knapp über 2 Tonnen pro Jahr, wobei 1,9 Tonnen durch die Flüge verursacht werden. Damit liegt die Veolia Stiftung ziemlich genau im Bereich der 2,2 Tonnen CO2-Emissionen, die durch Wärmeerzeugung, Lüftung und Kühlung erzeugt werden.

Kann man nun empfehlen, die Flugtätigkeit einzustellen? Im Falle der Veolia Stiftung ist das nicht so leicht, da ja bereits mehrere weitere Flüge durch Videokonferenzen eingespart werden. Es ist aber immer wieder erstaunlich, dass ein Flug von Berlin nach Paris 630 Kilogramm CO2-Emissionen verursacht. Bei einem Transatlantikflug nach New York sind dies sogar über 4 Tonnen und nach Australien fast 11 Tonnen, was den Jahresemissionen eines Durchschnittsbürgers in Deutschland entspricht. Beim Fliegen heißt es also wirklich, sich zweimal zu überlegen, wie wichtig und notwendig die Reise ist.

Gespeichert unter: Mobilität |

Hat die Ernährung großen Einfluss auf das Klima? Oh ja!

Der Durchschnittsdeutsche produziert nach dem inhaltlich vom IFEU entwickelten Online-CO2-Rechner „uba.klima-aktiv.de“ (Quelle: Umweltbundesamt) für seine Ernährung 1,55 t CO2 pro Jahr. Geschlecht, Alter, Gewicht, Arbeits- und Sporttätigkeiten gehen genauso in die Bilanz ein, wie Ernährungsform, Kauf von saisonalen, regionalen, ökologischen und tiefgekühlten Produkten.

Inwieweit die Ernährungsgewohnheiten die eigene CO2-Bilanz beeinflussen, soll an zwei Extrembeispielen gezeigt werden: Mann A und Mann B sind 18-29 Jahre alt, wiegen 70 kg, machen etwas Sport und kommen einer bewegungsarmen Tätigkeit nach. Mann A ernährt sich vor allem vegetarisch, kauft ausschließlich regionale und saisonale Ökoprodukte und verzichtet auf Tiefkühlware. Mann B ernährt sich fleischbetont, nimmt keine Rücksicht auf Saison-, Region- oder Bioprodukte und kauft ausschließlich Tiefkühlerzeugnisse. Während Mann A 1,15 t CO2 ausstößt, verbraucht Mann B 2,51 t CO2 jährlich und damit mehr als doppelt so viel wie Mann A.

Folglich gilt: Achtet man auf das Angebot innerhalb einer Saison, schafft man es gleichzeitig, frische Bioprodukte von regionalen Bauern (z.B. Wochenmarkt) zu erwerben, und erzielt man eine fleischreduzierte Ernährung, ist es möglich seinen CO2-Ausstoß zu verringern.

Doch auch eine sehr CO2-bewusste Ernährung ändert an der persönlichen Gesamtbilanz wenig, wenn weiterhin mit dem Auto zum Super- oder Wochenmarkt gefahren wird. Es zählt vor allem das Verhalten und die Einstellung zum Energiesparen insgesamt. Energiebewusstes Kochen, effiziente Haushaltsgeräte oder die Entscheidung, mit dem Fahrrad zum Bäcker zu fahren, sind notwendig und helfen zusätzlich die eigene CO2-Bilanz zu verbessern.

Chantal Licht, Lothar Eisenmann

Gespeichert unter: Ernährung |

Beschaffung und Konsum – die versteckten CO2-Emissionen

Der direkte Energieverbrauch für Wärme und Strom lässt sich noch relativ leicht bestimmen, wie in den vorangegangenen Monaten zu sehen war.

In der Beschaffung von Gütern sind die CO2-Emissionen allerdings versteckt, da sie als indirekter Energieverbrauch für die Produktion und den Transport anfallen. Dieser Bereich wird gerne unterschätzt, was auch daran liegt, dass methodische Probleme bei der doch sehr komplexen Bilanzierung auftreten.

Private Haushalte konsumieren jährlich Produkte, die für die Erzeugung von etwa 2,5 Tonnen CO2 verantwortlich sind. Dies ist ein relativ großer Anteil der durchschnittlich 11 Tonnen pro Bundesbürger, der nur innerhalb enger Grenzen beeinflussbar ist. Kann man durch Wärme und Strom aus erneuerbaren Energieträgern seine CO2-Emissionen stark reduzieren, ist dies bei der Beschaffung von Produkten komplizierter. Es fallen nämlich auch CO2-Emissionen für Dienstleistungen und Produkte aus dem Bildungssektor, der gemeinsam genutzten Infrastruktur oder der Abfallentsorgung an, die der Einzelne nicht beeinflussen kann. Dies ist schon über 1 Tonne pro Bürger.

Die Beschaffungspolitik der Veolia Stiftung ist im Vergleich zum Konsum in Privathaushalten noch relativ überschaubar. Im Wesentlichen muss man sich die Anschaffungen von Büromöbeln und Büromaterialien sowie die Anschaffung von technischen Geräten anschauen. Gezielte Beispiele untersucht der nächste Beitrag.

Gespeichert unter: Beschaffung |

Handlungsgrundsätze Stromnutzung

Bereits im Themenbereich Strombezug haben wir auf die Faustformel für zukunftsfähiges Handeln hingewiesen. Was also für den Strombezug gilt, gilt auch für dessen Nutzung.
• Der beste Strom ist derjenige, der gar nicht erst gebraucht wird!
• „Stromfresser“ müssen gestoppt und Strom mit maximaler Effizienz genutzt werden!
• Der restliche Strom wird mit Hilfe (vorrangig dezentraler) erneuerbarer Energien (aus regionaler Herkunft) gedeckt!
Auch wenn im Büro der Veolia Stiftung nur die „klassischen“ Geräte vorhanden sind und die Stiftung laut eigener Aussage immer alles brav ausschaltet, so bestimmen
• die Auswahl, Ausstattung, Nutzung und Anordnung der Geräte,
• das individuelle Nutzer- bzw. Gebrauchsverhalten und
• die intelligente Steuerung bzw. Überwachung der Stromnutzung
den Verbrauch!
Das gesamte deutsche Endenergieeffizienzpotential schätzt der BUND auf mindestens 10 bis 20 Prozent. Ein Beispiel: Würden alle derzeit in deutschen Haushalten genutzten 18 Mio. konventionellen Anrufbeantworter durch virtuelle Anrufbeantworter ersetzt werden, könnten allein 600.000 Tonnen CO2 eingespart werden!
Die wichtigsten Fragen, die sich bei der Stromnutzung jeder Verbraucher stellen sollte sind:
• Tut es das alte Gerät noch bzw. wie hoch sind etwaige Einsparpotentiale durch die Anschaffung eines neuen Geräts?
• Kann das alte Gerät auf den neusten Stand der Technik gebracht werden?
• Wird und wofür wird das Gerät überhaupt benötigt?
• Wie oft wird es (von wem) genutzt (Auslastung)?
• Wie kann unnötiger Betrieb vermieden werden (z.B. Stand-by)?
Scheint eine Neu-Anschaffung unvermeidlich, sollten folgende Hinweise beachtet werden:
• Auf Geräte mit geringem Verbrauch achten (Effizienzlabels)
• Geräte nur nach Bedarf ausstatten
• Produktbewertungen über den gesamten Lebenszyklus zu Hilfe nehmen
• Umwelt- und gesundheitsschädliche Materialien vermeiden
Stromnutzung vermeiden – Stromverbrauch reduzieren – Strombezug regenerativ gestalten!

Gespeichert unter: Strom |

Strom sparen, geht das überhaupt?

Theoretisch ist alles ganz einfach: Effiziente Geräte einsetzen, Steckerleisten benutzen und in Pausen immer möglichst alles ausschalten. So lauten die Stromspartipps seit vielen Jahren. Und die Realität: Der Stromverbrauch in Deutschland steigt jedes Jahr unvermindert an. Und das, obwohl schon vor 20 Jahren angenommen wurde, durch Energie sparende Geräte wird automatisch Strom eingespart, da sie ja Schritt für Schritt die alten Stromfresser ersetzen. Leider ist von Einsparung nicht viel zu merken. Offenbar sind wichtige Effekte nicht berücksichtigt worden. Und so wandert häufig der alte Kühlschrank in den Keller anstatt in die fachgerechte Entsorgung. Energiesparlampen ersetzen nicht einfach die alten Glühlampen, sondern die Ansprüche an die Beleuchtung werden größer und vor allem Effektbeleuchtung wie Spots und Strahler nehmen zu. Moderne Fernseher arbeiten zwar effizienter, sind aber heute doppelt oder dreifach so groß wie früher. Außerdem gibt es zahlreiche neue Geräte: Handys und Smartphones, MP3-Player, Digital-Receiver, Notebooks und so quellen Firmen und Haushalte vor Steckernetzteilen über. Heute steht nicht in jedem Haushalt ein Computer, sondern fast schon in jedem Zimmer, und das Internet benötigt quasi „unsichtbar“ ständig Strom. Der sogenannte Rebound-Effekt holt uns also immer wieder ein. Noch ein Beispiel: Eigentlich sollten die neuen Pedelecs, also Elektro-Fahrräder, Autofahrten einsparen. Tatsächlich werden sie in großem Maße touristisch eingesetzt und erlauben auch konditionsarmen Menschen eine Fahrradtour in die Berge zu machen.
Lässt sich an diesem Trend etwas ändern? Die Erfolge sind unbestritten: Die Begrenzung von Stand-by-Verbräuchen durch die EU ist durchgesetzt, moderne Haushaltsgeräte arbeiten an der Grenze des physikalisch Möglichen. Glühbirnen verschwinden in den nächsten Jahren aus den Läden. Die Einsparung im Strombereich wird trotzdem relativ gering ausfallen, dafür werden auch neue Verbraucher sorgen sie zum Beispiel Elektroautos, die aber dann kein Benzin verbrauchen. Ein Lichtblick ist die CO2-ärmere Produktion unseres Stroms, vor allem die weitgehende Erzeugung durch erneuerbare Energien wie Sonne, Wind und Wasser. Hier ist Deutschland in den letzten Jahren sehr erfolgreich gewesen und dies ist langfristig der Weg in eine CO2-arme Gesellschaft. Dennoch heißt es: Strom sparsam verwenden. Sonst wären die Zuwächse noch größer als bisher.

Gespeichert unter: Strom |

Stromverbrauch der Veolia Stiftung

Der Stromverbrauch der Veolia Wasser am Standort Berlin betrug im Abrechnungsjahr 2009 etwa 27.500 Kilowattstunden. Daraus ergibt sich eine Kennzahl von 21 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr, ein durchaus guter Wert, der etwas unter dem Durchschnitt für vergleichbare Bürogebäude liegt. Für die Veolia Stiftung bedeutet dies knapp 500 Kilowattstunden Stromverbrauch oder eine Drittel Tonne CO2-Emissionen.
Wie auch bei der Wärme ist dies absolut gesehen vergleichsweise wenig und entspricht noch nicht einmal dem Stromverbrauch eines 1-Personen-Haushaltes. Aber die abzuleitenden Vorschläge sollen ja nicht nur bei der Veolia Stiftung umgesetzt werden, sondern bieten Anregung für viele ähnliche Institutionen.

Die Berechnung der Einsparungen durch Ökostrombezug ist nicht trivial. Hier gibt es verschiedene Sichtweisen. Rechnet man klassisch mit den Emissionsfaktoren für erneuerbare Energien, ergibt sich eine Reduktion der CO2-Emissionen von 300 auf 20 Kilogramm. Dies ist aber nur richtig, wenn nicht gleichzeitig sehr viele Verbraucher auf Ökostrom umsteigen. Trotzdem ist es wichtig, auf Ökostrom umzustellen, um den Ausbau erneuerbarer Energien in möglichst großem Tempo voranzutreiben und die politische Verankerung beizubehalten.

Gespeichert unter: Strom |

Ökostrom bestellen und dann zurücklehnen?

Kann man sich entspannt zurück lehnen, wenn man seinen Strom nicht mehr konventionell bezieht, sondern auf Ökostrom umsteigt? Leider nein, aber man muss es trotzdem tun.

Auf den ersten Blick scheint Ökostrom die Lösung aller CO2-Probleme zu bieten. Durch die Nutzung von Sonnenenergie in Form von Photovoltaik, Windenergie oder Wasserkraft und Biomasse anstelle der Verbrennung von Kohle, Erdgas oder Erdöl sind die mit der Stromerzeugung verbunden Emissionen natürlich deutlich geringer. Bin ich mit meinem Ökostrom-Bezug also nicht mehr verantwortlich für den Klimawandel? Kann ich sogar mehr Strom verbrauchen, da „meiner“ ja CO2-arm ist?

Wie bei der Frage der Klimaneutralität hilft hier die Gesamtbetrachtung weiter: Wenn morgen alle Deutschen Ökostrom beziehen würden, gäbe es dann keine CO2-Emissionen mehr? Natürlich gäbe es die weiterhin, so viel Ökostrom steht gar nicht zur Verfügung. Die Kapazitäten müssen in den nächsten 30 bis 50 Jahren zur vollständigen Versorgung erst aufgebaut werden.

Ist Ökostrom deshalb nutzlos? Nein, natürlich auch nicht. Es ist sogar ein wichtiges energiepolitisches Signal des Verbrauchers an den Gesetzgeber: Ja, wir möchten den erneuerbaren Anteil am Energiemix erhöhen. Dafür sorgt vor allem das Erneuerbare Energien Gesetz. Durch eine höhere Vergütung, die alle Stromverbraucher finanzieren, hilft es beim Ausbau der Stromproduktion durch Erneuerbare. Und dies mit großem Erfolg. So betrug im Jahr 2008 ihr Anteil an der Stromproduktion über 15 Prozent, im Vergleich mit unter 5 Prozent 10 Jahre vorher eine tolle Leistung. Dieses Tempo muss unbedingt beibehalten und wenn möglich noch gesteigert werden. Dass es dem Bürger ein Anliegen ist, kann er den Gesetzgeber wissen lassen: durch den Bezug von Ökostrom.

Welchen Stromlieferanten soll man nun wählen? Mit den durchaus komplizierten Details muss sich nicht jeder noch einmal intensiv beschäftigen. Die Verbraucherzentralen, die Umweltverbände oder Plattformen wie www.ecotopten.de bieten durchaus eine gute Übersicht. Und dann heißt es weiterhin: Wo kann ich sparen, wie kann ich effizienter nutzen?

Gespeichert unter: Strom |