Klimablog

Tag: Handel

Empfehlungen rund um Ernährung

In den Handlungsgrundsätzen haben wir bereits die Grundregeln einer nachhaltigen und klimafreundlichen Ernährung definiert. Diese vereinbart eine Böden schonende Wirtschaftsweise mit Artenschutz auf dem Acker, eine artgerechte Tierhaltung, geschlossene Stoffkreisläufe, die Erzeugung hochwertiger Produkte, den Verzicht auf chemische Substanzen und Gentechnik, regionale Wertschöpfungsketten und faire Preise bei transparenten Erzeugungs- und Weiterverarbeitungsbedingungen.

Zur klimafreundlichen Ernährung gehört der Einkauf genauso wie die Ressourcen und Energie sparende Zubereitung. Nur wenn es gelingt, die Kriterien miteinander zu verknüpfen, kann die Bilanz letztlich positiv ausfallen. Daher gilt:

1. Bio vor konventionell
2. Regional vor national vor global
3. Saisonal (freier Himmel) vor Glashaus oder Folie
4. Biodivers vor homogen
5. Frisch vor fertig
6. Pflanzlich vor tierisch
7. Klimafreundlich einkaufen und kochen
8. Unverpackt vor Plastikwahn
• Wählen Sie Produkte der biologischen Anbauverbände, gern mit dem EU-Biosiegel
• Wählen Sie Produkte (und Handel), die saisonal zur Verfügung stehen und regional erzeugt wurden (saisonale und regionale Produkte anbieten)
• Kaufen Sie Arten- und Geschmacksvielfalt ein durch die Wahl alter Sorten
• Wählen Sie frische Produkte aus der Biokiste oder vom Markt
• Essen Sie überwiegend pflanzliche Kost und begrenzen Sie den Fleischkonsum
• Kaufen Sie zu Fuß oder mit dem Rad ein
• Kochen Sie Vitamin und Mineralstoff schonend und Energie sparend
• Vermeiden Sie unnötiges Verpackungsaufkommen durch die Wahl Ihrer Einkaufsstellen bzw. durch entsprechende Transportbehältnisse („Tupperware“) und lassen Sie Verpackungen im Geschäft

Zu jedem der genannten Punkte finden Sie hier: Ernährung_Maßnahmen_BUND.

Das Thema Catering folgt im Teil Veranstaltungen im September.

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