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Mobilität – die versteckten Emissionen?

Bei Wärme und Strom ist es uns bewusst, dass wir Energie verbrauchen und damit CO2-Emissionen verbunden sind. Auch beim Auto fahren ist das jedem klar, weil spätestens an der Tankstelle sieht man, was alles im Motor verbrannt ist, wenn man 50 oder mehr Liter Benzin oder Diesel nachtanken kann.

Aber auch Busse, Bahnen, Züge und Flugzeuge verbrauchen Energie und stoßen CO2 aus. Aber tun sie das nicht sowieso? Wenn eine Person mitfährt oder auch nicht mitfährt, der Bus ist doch ohnehin unterwegs. Aber wer ist dann verantwortlich für die in der Summe doch gewaltigen CO2-Emissionen von Bus, Bahn oder gar Flugzeugen? Den Fahrern oder den Piloten können wir sie auch nicht in Gänze anrechnen. Also hat man sich geeinigt, alle Emissionen unter den Fahr- oder Fluggästen aufzuteilen. So kann man auch die versteckten CO2-Emissionen berechnen, die zum Beispiel bei der Bahn im Kraftwerk entstehen, das den Strom für die Oberleitung erzeugt.

Wie sieht die Bilanz der Veolia Stiftung aus? Auto wird gar nicht gefahren, dafür der ÖPNV und einige wenige Male die Bahn genutzt. Zu Buche schlagen vor allem drei Flüge nach Paris, die sich neben der Reisetätigkeit anderer Branchen aber auch noch bescheiden ausnehmen. Insgesamt landet man bei einer CO2-Emission von knapp über 2 Tonnen pro Jahr, wobei 1,9 Tonnen durch die Flüge verursacht werden. Damit liegt die Veolia Stiftung ziemlich genau im Bereich der 2,2 Tonnen CO2-Emissionen, die durch Wärmeerzeugung, Lüftung und Kühlung erzeugt werden.

Kann man nun empfehlen, die Flugtätigkeit einzustellen? Im Falle der Veolia Stiftung ist das nicht so leicht, da ja bereits mehrere weitere Flüge durch Videokonferenzen eingespart werden. Es ist aber immer wieder erstaunlich, dass ein Flug von Berlin nach Paris 630 Kilogramm CO2-Emissionen verursacht. Bei einem Transatlantikflug nach New York sind dies sogar über 4 Tonnen und nach Australien fast 11 Tonnen, was den Jahresemissionen eines Durchschnittsbürgers in Deutschland entspricht. Beim Fliegen heißt es also wirklich, sich zweimal zu überlegen, wie wichtig und notwendig die Reise ist.

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Strom sparen – aber wie?

Das Büro der Veolia Stiftung ist mit den “klassischen” technischen Geräten ausgestattet:

- ein Laptop plus Bildschirm (Stromverbrauch am Gerät nicht ersichtlich)
- eine Schreibtischlampe (2 Stufen: 30 und 60 Watt)
- vier Neon-Deckenleuchten (Verbrauch nicht ersichtlich)
- ein Telefon.

Darüber hinaus nutzt die Stiftung verschiedene Geräte des Büros von Veolia Wasser mit:

- einen Drucker-Kopierer
- einen Kühlschrank
- eine Kaffeemaschine
- einen Wasserspender (Leitungswasser plus Kühlung und Sprudel).

PC und Leuchten im Büro schalten wir selbstverständlich nach Arbeitsschluss oder auch bei längerer Abwesenheit während der Arbeitszeit vollständig aus. Die gemeinschaftlich genutzten Geräte werden ebenfalls nach Feierabend ausgeschaltet.
Ich bin wirklich sehr gespannt, wo hier die Einspar- bzw. Effizienzpotenziale stecken!

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